E-Auto intelligent nutzen!

Grüner Strom tanken mit der Wallbox und E-Mobilität erhöhen.

Dein Elektroauto völlig kostenfrei und nachhaltig mit Deiner E-Ladestation laden.

Elektroauto intelligent laden?

Warum benötige ich eine E-Ladestation (engl. Wallbox) für mein E-Auto?

Grundsätzlich kann ein Elektroauto an einer normalen Haushaltssteckdose (230 V) geladen werden. Um die Batterie eines E-Auto mit einer Kapazität von z.B. 24 kWh vollzuladen, würde man ca. 10 Stunden Zeit benötigen. Dies entspricht z.B. einem Dampfbügeleisen, welches über 12 Stunden im Dauerbetrieb wäre. Normale Haushaltssteckdosen sind für solche Dauerlasten nicht ausgelegt, weil die maximale Leistung von 2,3 kW ausgereizt wäre. Das Laden eines E-Auto ist nicht vergleichbar mit Verbrauchern, die täglich an der Haushaltssteckdose für einen kurzen Zeitraum mit Volllast genutzt werden. Es besteht die Gefahr, dass beim Ladevorgang eines Elektro-Fahrzeug an der haushaltsüblichen Steckdose eine Überhitzung in Abzweigdosen oder in der Leitung stattfindet. Gerade bei älterer Hausinstallationen kann das Kabelbrand-Risiko steigen. Im Gegensatz zu einer Haushaltssteckdose kann mit einer E-Ladestation bzw. Wallbox ein E-Auto schnell und sicher geladen werden. Die E-Ladestation ist auf die Ladeleistung der Elektro-Hausinstallation abgestimmt und kommuniziert dem E-Fahrzeug, mit welcher Stromstärke (z.B. 6 A pro Phase) es maximal laden kann. Bei Bedarf erweitert der Elektriker die Installation, so dass die gewünschte Ladeleistung für das E-Auto erreicht wird. Übrigens macht E-Mobilität keinen Spaß, wenn das Elektrofahrzeug nur an einer haushaltsüblichen Steckdose hängt. E-Mobilität wird sich nur dann durchsetzen, wenn die Ladeinfrastruktur vorhanden ist und der Ladevorgang schnell geht.

 

5 Punkte, die beim Kauf einer E-Ladestation beachtet werden sollten

1. Ladeleistung: Wie schnell wird mein E-Auto geladen?

Für die Ladezeit spielt vor allem das verbaute Ladegerät (On-Board Charger) im Elektroauto eine wesentliche Rolle. Die Spanne der möglichen Leistung reicht hier von 3,7 kW bis 22 kW. Wie schnell das Fahrzeug lädt, hängt aber von zwei weiteren Komponenten ab: der Ladestation und dem Ladekabel. Die Komponente mit der schwächsten Leistung bestimmt dabei die Gesamtleistung. So kann zum Beispiel ein Elektroauto mit 3,7 kW Ladeleistung prinzipiell an jeder Ladestation geladen werden, die für schnellere Ladeleistungen ausgelegt ist, jedoch nur mit maximal 3,7 kW.

 

2. Steckersystem: Welchen Ladestecker hat mein Elektroauto?

Mode 2-Ladekabel

Mode 2-Ladekabel gibt es in den verschiedensten Varianten. Oft wird das Mode 2-Ladekabel zum Anschluss an eine gewöhnliche Haushaltssteckdose vom Automobilhersteller werkseitig mitgeliefert. So können Elektroautofahrer zumindest erst einmal an der Haushaltssteckdose Notladen. Die Kommunikation zwischen Elektroauto und Ladeanschluss übernimmt dabei eine Box, die zwischen dem Fahrzeugstecker und Anschlussstecker geschaltet ist (ICCB, in-cable control box).

Mode 3-Ladekabel

Das Mode 3-Ladekabel ist ein Verbindungskabel zwischen Ladestation und E-Auto. In Europa hat sich der Typ 2-Stecker als Standard durchgesetzt. Damit Elektroautos mit Typ 1 sowohl als auch Typ 2-Stecker laden können, sind Ladestationen oftmals mit einer Typ 2-Steckdose ausgestattet. Um Ihr Elektroauto zu laden, benötigen Sie entweder ein Mode 3-Ladekabel von Typ 2 auf Typ 2 (z.B. für Renault ZOE) oder ein Mode 3-Ladekabel von Typ 2 auf Typ 1 (z.B. für Nissan Leaf). Mode 3-Ladekabel lassen Ladeleistungen bis zu 43 kW zu. Volle Flexibilität bietet Ihnen hingegen eine Ladestation mit Typ 2 Steckdose, an die je nach Bedarf das entsprechende Mode 3 Ladekabel angeschlossen werden kann. Gerade im öffentlichen Bereich, z.B. bei Hotel- oder Firmenparkplätzen, ist eine Ladestation mit Typ 2 Steckdose die beste Wahl.

 

3. Ladestation: Worauf achte ich bei der Auswahl des Herstellers?

Aktuell gibt es mehr als 160 verschiedene E-Ladestationen/Wallboxen von über 30 Herstellern auf dem deutschen Ladestationen-Markt. Das bringt auf der einen Seite Wettbewerb und attraktive Preisentwicklungen mit sich. Auf der anderen Seite benötigt es viel Erfahrung und Marktkenntnis von Experten, die sich täglich mit den Produkten, Preisen, Kennzahlen oder technischen Daten beschäftigen, damit Kundenanforderungen optimal umgesetzt werden können. SELECTA SOLAR ENERGISYSTEME unterstützt Sie bei der richtigen Auswahl Deiner Wallbox. Viele Hersteller haben sich das Thema E-Mobilität auf die Fahne geschrieben und versuchen in diesen Markt Fuß zufassen.

 

4. Optionale Funktionen: Was ist wirklich nötig?

Die Entwicklung im Bereich E-Mobilität ist sehr dynamisch und bringt ständig neue Produkte und Erweiterungen auf den Markt, die neue Anforderungen an die Ladeinfrastruktur schaffen. Deshalb sollte die E-Ladestation bzw. Wallbox kompatibel, smart und erweiterbar auf andere Technologien sein. Intelligente E-Ladestationen sind in der Lage, diese Anforderungen und Bedürfnisse auch für die Zukunft zu leisten. Einer der wichtigsten Punkte bei der Nutzung von E-Ladestationen stellt die Integration in eine Photovoltaikanlage dar, damit der selbst erzeugte Solarstrom intelligent mit einem Energiemanager für die Aufladung des E-Auto genutzt werden kann. Jede Kilowatt-Stunde die Du nicht aus dem öffentlichen Netz beziehen musst, spart damit bares Geld und verringert die Abhängigkeit vom Stromversorger.

 

5. Installation

Eine E-Ladestation bzw. Wallbox sollte nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft aus einem zertifizierten Elektrobetrieb installiert werden. In diesem Fall wird gewährleistet, dass die Anforderungen an Hausinstallation, Normen und technische Spezifikation erfüllt werden.

 

Der Staat beteiligt sich am Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge mit einem Zuschuss von 900 EUR!

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